Ich bin

Warum ich hier bin?
Ich bin hier um zu dienen, zu unterstützen und das Bewusstsein für
Menschen und Unternehmen zu erhöhen.

Die Hündin heißt Lena und gehört zu meiner Schwester Dijana. Danke fürs ausleihen 🙂

Laris Nukić:

Geburtstag (-zeit):
03. Februar 1986 (15:19 Uhr)

Geburtsort:
Bremen-Nord

Familienstand:
Verheiratet, 2 Töchter (LiFe halte ich an der Hand – LiVa trage ich im Herzen)

Beruf(-ung):
Coach, Moderator

Hobbies & Interessen:
Fußball (jap!), Kulturen & Religionen, lernen & lesen, meditieren, menschliches Verhalten,  Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie, Qi-Gong & Yoga

Träume:
Möglichst vielen Menschen bei ihrer Reise zu begleiten, ein geschütztes Umfeld für meine Familie eine Inspiration für Mitmenschen zu sein

Visionen:
Mit und durch meine Arbeit meinen Teil dazu beizutragen, dass Mitmenschen ein verständnisvollerer Umgang untereinander pflegen. Ich erhoffe und wünsche mir dadurch eine umgängliche Gesellschaft zu schaffen in denen Akzeptanz, Mitgefühl und Respekt an oberster Stelle stehen.
Beobachten ohne zu bewerten so gut es eben geht.

Ein Überblick über mich:

(Meine etwas ausführlichere Geschichte)


Danke, dass du dich für mich interessierst.

Wenn du dir meinen Lebenslauf (Was bisher geschah) angesehen hast, dann konntest du dir bisher einen kleinen Überblick über meine bisherigen beruflichen Erfahrungen machen.
Nur meine beruflichen Erfahrungen machen mich lange nicht aus.
Ich, genauso wie du, bin ein Produkt der Beziehungen, Bücher, Filme, Musik (usw.) und vor allem Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe.

Zu meinen einschneidendsten Erlebnissen in meinem bisherigen Leben gehörten sicherlich der Verlust meines Vaters, als ich 12 Jahre alt gewesen bin. Und der Tod unserer Tochter Linn Valentina – sie hat bereits nach 11 Monaten ihre Reise angetreten.

Als mein Vater gestorben ist war es für unsere Familie ein unfassbarer Absturz. Wir sind eine recht wohlhabende Familie gewesen. Es hat uns nie an etwas gefehlt und wir durften Liebe im Überfluss von unseren Eltern erfahren.
Mein Vater (Fikret “Fiko” Nukic | 22.04.1954 – 11.10.1998) ist ein Unternehmer gewesen. Er hat keine Gelegenheit ausgeschlagen um Profit zu generieren und ist sowohl mit einem kleinen Hotel als auch einem Industrieunternehmen selbstständig gewesen. Er ist überaus aktiv im Sport gewesen und hat den kleineren Fußballvereinen mit Sponsoring und weiteren Aktivitäten unter die Arme gegriffen.
Auch während des Jugoslawien-Krieges und darüber hinaus hat er stets seinen Mitmenschen Unterstützung angeboten und Flüchtlingen, die aus dem Kriegsgebiet und seiner Heimat kamen, so gut es ging unterstützt.
Den Tod meines Vaters habe ich in der Entstehung hautnah miterlebt …

Die folgenden Jahre sind für meine Mutter und uns Kinder ein Riesenkampf gewesen. Wir, vor allem meine Mutter, wurden belogen und betrogen, Familienmitglieder haben uns bzw. meiner Mutter teilweise den Rücken gekehrt und die Familie meiner Mutter lebte in Sarajewo (Bosnien & Herzegowina) – somit ist sie komplett alleine auf sich gestellt gewesen. Zwei Unternehmen führen und drei Kinder aus dieser Ehe großziehen (wir haben noch eine Schwester aus Papas erster Ehe, Dijana, die mittlerweile super Erfolgreich mit ihrer Werbeagentur und ihrer havengalerie ist) – ich denke ich brauche niemandem erzählen was für eine Mammutaufgabe das für meine Mutter gewesen ist (und ich bin jeden Tag aufs Neue erstaunt wie sie das geschafft hat).
Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit gewesen bevor wir vor dem völligen Bankrott standen und in die Insolvenz mussten.
Für mich persönlich hat es allerdings 10 lange Jahre gedauert, bis ich ansatzweise über diesen Schicksalsschlag hinweg kam.
Mein Vater starb an den Folgen eines Herzinfarktes.

Am 28.10.2016 lernte ich meine jetzige Ehefrau Svenja kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb und wir wurden schnell ein Paar. Am 11.12. haben wir unseren Jahres- und unseren Hochzeitstag (wir heirateten am 11.12.2018).
Und genauso schnell kam auch unsere erste gemeinsame große Liebe auf die Welt. Am 22.02.2019 erblickte Linn Valentina das Licht der Welt.
Es ist eine großartige Zeit gewesen und wir haben jeden Augenblick genossen. Unsere kleine “LiVa” wuchs zu einem sehr schönem Kleinkind heran und wir erfreuten uns über jedes Lächeln unseres kleinen Engels.
“LiVa” wurde mit einem zu großen Herzmuskel geboren und dadurch mussten wir sie mit Betablockern behandeln, doch uns wurde von den Ärzten mitgeteilt, dass es keine großartigen Beeinträchtigungen für unsere kleine geben wird.
So machten wir uns zwar immer ein wenig Gedanken um die Zukunft unserer Tochter, aber keine großen Sorgen da sie unter Beobachtung stand und wir ihr ein möglichst gutes Umfeld bieten wollten.
Im November hatten wir unser ersten Schreckerlebnis mit unserer kleinen. Sie hat sich “Weg geschrien”. Unsere Tochter hat so heftig geschrien, dass sie in Ohnmacht gefallen ist. Zwar nur für eine kurze Zeit, doch für meine Frau kam es vor wie eine Ewigkeit. Ich bin zu dem Zeitpunkt arbeiten gewesen und bin direkt ins Krankenhaus gefahren. Als ich dann im Krankenhaus ankam saß sie da – meine Tochter das pur Leben und meine Frau mit dem Schrecken ihres Lebens im Gesicht.
Nach Recherchen und Erkundigungen bei den Ärzten haben wir herausgefunden, dass es ein ganz normales und natürliches Phänomen ist wenn Kleinkinder sich wegschreien, es dient quasi als “Re-Start”.
Gut – somit sind wir nochmal mit dem Schrecken davon gekommen, das war im November 2019.
Dann, Ende Januar 2020, musste unsere Tochter in die Notfallambulanz.
Meine Frau schrieb mir das unsere Tochter sehr schlapp aussieht und sie sich große Sorgen macht. Ich versuchte sie zu beruhigen da ich glaubte, dass sich unsere “LiVa” eine Erkältung zugezogen hat und dadurch vermutlich kränklich war. Es wurde nicht besser und die Sorgen meiner Frau stiegen und so rief sie meine Mutter an, damit sie schnell zum Kinderarzt fahren konnten. Ich bin erneut auf der Arbeit gewesen.
Die Kinderärztin konnte meiner Frau und meiner Tochter nicht helfen und somit kontaktierten sie den Rettungsdienst und Notarzt, damit sie helfen können – anschließend ging es ins Krankenhaus in die Notaufnahme.
Ich bin in der Notaufnahme angekommen als meine Tochter damit kämpfte ihre Augen nicht zu schließen – sie wurde unter Narkose gesetzt und so trafen sich unsere Blicke bis die Augen zufielen – und keine Ahnte das es das letzte Mal sein würde.
Sie wurde in eine spezielle Kinderklinik überführt. Meine Frau und ich fuhren hinterher und durften glücklicherweise in einem Elternzimmer bleiben um immer in der Nähe zu sein.
Die Intensivärzte, die sich großartig um unsere Tochter gekümmert haben und immer sehr Transparent mit uns umgegangen sind, haben befürchtet, dass unsere Tochter die Nacht der Einlieferung nicht überleben würde und für uns ist es ein Riesenschock gewesen. Gott sein Dank, zu dem Zeitpunkt, hat sich das nicht bewahrheitet und unsere Tochter machte sich auf dem Weg der Besserung.
Sie reagierte in ihrem Bett auf unsere Worte und drückte unsere Hand, wenn wir ihre Hände hielten und wir wurden zuversichtlicher, dass wir sie bald wieder mit nach Hause nehmen können …
Am 04.02. in der Früh klingelte es dann auf unserem Elternzimmer – wir sollten schnellstmöglich auf die Station kommen. Das Bett unserer Tochter war umringt von Ärzten und Schwestern und alle taten ihr Möglichstes unsere Töchter wiederzubeleben – ohne Erfolg. Nach einem stundenlangen Kampf hat das Herz unsere Tochter keine Kraft mehr gehabt und somit blieben ihre Augen für immer geschlossen.

Wir haben lange Zeit nicht gewusst woran unsere Tochter verstorben war und auch die Ärzte und viele weitere Ärzte wussten keinen Rat und somit half nur eine Genanalyse. Durch viele tolle Menschen wie unseren Familien, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und Fremden konnten wir genug Geld sammeln um die Analyse zu finanzieren.
Unsere Tochter litt unter einem Gendefekt. Das sogenannte Gen MYH7 funktionierte nicht richtig und somit hat unsere Tochter Linn Valentina nur eine sehr kurze Zeit mit uns verbringen können. Und wir sind für jede einzelnen Sekunde mehr als Dankbar.

Nachdem wir mit allem weiteren fertig geworden sind (Beerdigung) haben wir genug Zeit gehabt das geschehene zu reflektieren. Meine Frau und Möglichstes ich sind ganz schnell zu einem gemeinsamen Entschluss gekommen – wir wollten wieder Eltern sein!

“LiVa” hat uns den Glanz des Elterndaseins gezeigt und wie es wohl so sein sollte kam, im selben Jahr in dem unsere Erstgeborenen verstorben ist, am 23.12.2020 unsere zweite Tochter Lilja Felicitas zur Welt. 

Es gibt sicherlich noch sehr viel mehr über mich zu erzählen, vor allem in Bezug auf berufliche Erfahrungen (einfach hier klicken), doch die benannten Ereignisse haben mich besonders geprägt und seitdem weiß ich sehr genau was ich will …

… meine Erfahrungen zu nutzen um dir behilflich zu sein!

Danke,
dein Laris

Laris Interviews & Talks

„Träume halten dich am leben – Visionen bringen dich weiter!“